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Erstmals schriftlich erwähnt wurde Kirchheim
("Heim der Kirche") im Jahre 767. Ausgrabungen weisen
eine Besiedelung bereits um 3000 v. Chr. nach.
Um
1600 war in Kirchheim das Zentgericht ansässig. Dessen Zuständigkeit
reichte über Walldorf, Schwetzingen bis nach Mannheim. Im Lauf
der Zeit entwickelte sich Kirchheim zur flächenmäßig
größten Landgemeinde in Nordbaden.
Nach der Niederbrennung des Dorfes (1689) im Pfälzischen Erbfolgekrieg
erfolgte ein langsamer, aber stetiger Wiederaufbau. Zur Eröffnung
der Eisenbahnstation 1865, hatte Kirchheim eine Einwohnerzahl von
etwa 2000 Menschen erreicht.
1920 wurde Kirchheim von der Stadt Heidelberg eingemeindet. Trotz
ständigem Wachstum, konnte Kirchheim seinen ursprünglich
ländlichen Charakter bis heute bewahren.
Die
gute Infrastruktur, Kindergärten, Schulen, sehr gute Einkaufsmöglichkeiten,
sowie optimale Verkehrsanbindungen zu Stadtmitte und Autobahn machen
Kirchheim zu dem, was es heute ist. Darüber hinaus tragen aber
auch die Naherholungsmöglichkeiten in den Feldern und der nahe
Hardtwald dazu bei, dass Kirchheim heute einer der beliebtesten
Heidelberger Stadtteile ist.
1967 wurde der Handwerker- und Gewerbeverein gegründet. Seither
fest in das Kirchheimer Vereins- und Gemeindeleben integriert, haben
die Mitglieder mit ihren Aktivitäten und Projekten maßgeblichen
Anteil an der Entwicklung Kirchheims, das zwischenzeitlich zum größten
Heidelberger Stadteil herangewachsen ist.
Weiterführendes
Etwas
ausführlichere Informationen zur Geschichte Kirchheims finden
Sie unter "Stadtinfos" auf der Homepage der Stadt Heidelberg.
Als Lektüre zum Thema empfehlen wir Ihnen "Kirchheim,
eine Ortsgeschichte aus der Kurpfalz", Dieter Neuer, Heidelberg
1985.
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